Neben einigen auch heutzutage noch ausgeübten, im Allgemeinen bekannten Berufsbezeichnungen, finden sich in dieser Sammlung auch die Namen vieler lange nicht mehr ausgeübter, teils aus heutiger Sicht seltsam amutender, alter, historischer Berufe und Tätigkeiten.

Zusätzliche sind auch einige Bezeichnungen für frühere historische Ämter und Aufgaben im Bereich von Kirche, Militär und Verwaltung, sowie Titel und Begriffe aus dem Adel und dem Bauernstand mit aufgeführt.

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BegriffDefinition
Zentgraf(südwestdt.) s. CentenariusCentenariusDefinition: (lat.) Stellvertreter eines Grafen. Sein Gerichtsbezirk, die Centena, ist ein Teil eines Gaues....
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Zeugkapitäns. ZeugmeisterZeugmeisterDefinition: Verwalter sowie Verantwortlichen für das Zeughaus (Lager f. Waffen und militärische Ausrüstungsgegenstände)...
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ZeugmacherEine alte Berufsbezeichnung eines Tuchmachers, der aus gekämmter Schafwolle leichte Stoffe herstell...
ZeugmeisterVerwalter sowie Verantwortlichen für das Zeughaus (Lager f. Waffen und militärische Ausrüstungsge...
Zeugschmieds. WerkzeugschmiedWerkzeugschmiedDefinition: Stellte verschiedene Werkzeuge her. In den Anfangszeiten der Werkzeugherstellung wurden hauptsächlich Forstwerkzeuge wie zum Beispiel Hacken, Spezialmesser, Spaltwerkzeuge hergestellt....
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Zeugwart Hatte die Aufsicht über die Waffen im Zeughaus (Lager f. Waffen und militärische Ausrüstungsgegen...
Zeugwirkers. ZeugmacherZeugmacherDefinition: Eine alte Berufsbezeichnung eines Tuchmachers, der aus gekämmter Schafwolle leichte Stoffe herstellte. Bei der Erzeugung der Tuche wurde in früheren Jahrhunderten unterschieden nach Ursprung des verwendeten Materials: Zeugmacher benutzten nur reine Schafwolle....
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Zeugwürkers. ZeugmacherZeugmacherDefinition: Eine alte Berufsbezeichnung eines Tuchmachers, der aus gekämmter Schafwolle leichte Stoffe herstellte. Bei der Erzeugung der Tuche wurde in früheren Jahrhunderten unterschieden nach Ursprung des verwendeten Materials: Zeugmacher benutzten nur reine Schafwolle....
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ZiegelböhmWurde die Arbeiterschaft der Ziegeleien im Süden Wiens des 19. Jahrhunderts bezeichnet, die überwi...
Ziegelschlägers. ZiegelböhmZiegelböhmDefinition: Wurde die Arbeiterschaft der Ziegeleien im Süden Wiens des 19. Jahrhunderts bezeichnet, die überwiegend böhmisch/mährischer Abstammung war. Neben den „Ziegelschlägern“ gab es die Mörtelmischerinnen, die „Maltaweiber“ und die „Sandler“, die in die Ziegelformen Sand streuten, damit der Lehm nicht haften blieb....
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Ziereremits. SchmuckeremitSchmuckeremitDefinition: Einsiedler, die während des 18. und 19. Jahrhunderts englische Landschaftsparks bewohnten und dabei ein Anstellungsverhältnis eingingen. Schmuckeremiten lebten während einer vertraglich festgelegten Dauer in eigens eingerichteten Eremitagen und hatten sich zu bestimmten Tageszeiten sehen zu lassen, um die Eigentümer der Parks und deren Gäste mit ihrem Anblick zu unterhalten....
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ZimmererBeruf des Holzbaugewerbes. Er fertigt, errichtet und repariert Bauwerksteile, wie Dachkonstruktionen...
Zimmermanns. ZimmererZimmererDefinition: Beruf des Holzbaugewerbes. Er fertigt, errichtet und repariert Bauwerksteile, wie Dachkonstruktionen, Fachwerk, Balkone und Veranden und Innenausbau (Wandverkleidungen, Fußböden und Holzdecken, Treppen). Zimmerer tragen traditionell eine Kreole im linken Ohr. Der Ohrring sollte im Falle eines Unfalls für die Bezahlung der Beerdigungskosten dienen....
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ZinsbauerHöriger Bauer, der zur Leistung nur von Abgaben, nicht aber von Fronarbeit verpflichtet ist....
ZinsleuteIm Mittelalter Hörige, die an einen Grundherren einen Zins zu zahlen oder Dienste zu erbringen hatt...
Zirkelschmieds. WerkzeugschmiedWerkzeugschmiedDefinition: Stellte verschiedene Werkzeuge her. In den Anfangszeiten der Werkzeugherstellung wurden hauptsächlich Forstwerkzeuge wie zum Beispiel Hacken, Spezialmesser, Spaltwerkzeuge hergestellt....
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Zirklers. WerkzeugschmiedWerkzeugschmiedDefinition: Stellte verschiedene Werkzeuge her. In den Anfangszeiten der Werkzeugherstellung wurden hauptsächlich Forstwerkzeuge wie zum Beispiel Hacken, Spezialmesser, Spaltwerkzeuge hergestellt....
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ZofeVom 17. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts eine in den Diensten einer vornehmen, hochgestellten Dame ...
Zoffes. ZofeZofeDefinition: Vom 17. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts eine in den Diensten einer vornehmen, hochgestellten Dame stehende Person und zwar zuerst nur jene einer adeligen Herrin. An Adelshöfen, unterstand sie der Kammerfrau und stand in Rang und Amt höher als das Kammermädchen. Im Gegensatz zum Kammerfräulein war sie nicht zwingend von adeliger Abstammung, wartete aber wie jenes der Herrin in ihren Privatgemächern auf. Ihr männliches Pendant war der Kammerdiener. Eine Zofe hatte ihrer Herrin bei der Morgentoilette zu helfen und diese beim Auswählen und Anlegen von Schmuck und Kleidern zu beraten. Die Bereitstellung des Gedecks bei Tisch, das Auftragen der Speisen, die Bedienung beim Essen waren typische Zofenaufgaben, ebenso wie das Planen und Organisieren von Feierlichkeiten. Helfen beim Nähen von Kleidungsstücken oder Wandbehängen war selbstverständlich. Oft fungierte die Zofe als Vermittlerin oder Überbringerin von Botschaften und teilweise war ihr auch das Verhandeln mit Händlern und Kaufleuten gestattet. Sie war Gesellschafterin bei Ausritten und auf der Jagd und Begleitung bei Festlichkeiten und auf Reisen. Die jungen adligen Frauen lernten auf diese Weise Haushaltsführung und Wirtschaften. Demgegenüber wies die höfische Herrin ihre Zofe in die geltenden Umgangsformen ein, gewährte ihr freie Kost und Logis und sie unterlag einer strengen Aufsichtspflicht, dazu gehörte mitunter, die Zofe vor dem Drängen der Männer zu schützen und sie vor Unüberlegtheiten und Regelbrüchen zu bewahren. Die Zofe war somit das weibliche Äquivalent eines Junkers....
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ZoffmagdDienerin oder Aufwärterin, die ihrer Herrin auf dem Fuß folgte. S. auch ZofeZofeDefinition: Vom 17. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts eine in den Diensten einer vornehmen, hochgestellten Dame stehende Person und zwar zuerst nur jene einer adeligen Herrin. An Adelshöfen, unterstand sie der Kammerfrau und stand in Rang und Amt höher als das Kammermädchen. Im Gegensatz zum Kammerfräulein war sie nicht zwingend von adeliger Abstammung, wartete aber wie jenes der Herrin in ihren Privatgemächern auf. Ihr männliches Pendant war der Kammerdiener. Eine Zofe hatte ihrer Herrin bei der Morgentoilette zu helfen und diese beim Auswählen und Anlegen von Schmuck und Kleidern zu beraten. Die Bereitstellung des Gedecks bei Tisch, das Auftragen der Speisen, die Bedienung beim Essen waren typische Zofenaufgaben, ebenso wie das Planen und Organisieren von Feierlichkeiten. Helfen beim Nähen von Kleidungsstücken oder Wandbehängen war selbstverständlich. Oft fungierte die Zofe als Vermittlerin oder Überbringerin von Botschaften und teilweise war ihr auch das Verhandeln mit Händlern und Kaufleuten gestattet. Sie war Gesellschafterin bei Ausritten und auf der Jagd und Begleitung bei Festlichkeiten und auf Reisen. Die jungen adligen Frauen lernten auf diese Weise Haushaltsführung und Wirtschaften. Demgegenüber wies die höfische Herrin ihre Zofe in die geltenden Umgangsformen ein, gewährte ihr freie Kost und Logis und sie unterlag einer strengen Aufsichtspflicht, dazu gehörte mitunter, die Zofe vor dem Drängen der Männer zu schützen und sie vor Unüberlegtheiten und Regelbrüchen zu bewahren. Die Zofe war somit das weibliche Äquivalent eines Junkers....
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Zohfes. ZofeZofeDefinition: Vom 17. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts eine in den Diensten einer vornehmen, hochgestellten Dame stehende Person und zwar zuerst nur jene einer adeligen Herrin. An Adelshöfen, unterstand sie der Kammerfrau und stand in Rang und Amt höher als das Kammermädchen. Im Gegensatz zum Kammerfräulein war sie nicht zwingend von adeliger Abstammung, wartete aber wie jenes der Herrin in ihren Privatgemächern auf. Ihr männliches Pendant war der Kammerdiener. Eine Zofe hatte ihrer Herrin bei der Morgentoilette zu helfen und diese beim Auswählen und Anlegen von Schmuck und Kleidern zu beraten. Die Bereitstellung des Gedecks bei Tisch, das Auftragen der Speisen, die Bedienung beim Essen waren typische Zofenaufgaben, ebenso wie das Planen und Organisieren von Feierlichkeiten. Helfen beim Nähen von Kleidungsstücken oder Wandbehängen war selbstverständlich. Oft fungierte die Zofe als Vermittlerin oder Überbringerin von Botschaften und teilweise war ihr auch das Verhandeln mit Händlern und Kaufleuten gestattet. Sie war Gesellschafterin bei Ausritten und auf der Jagd und Begleitung bei Festlichkeiten und auf Reisen. Die jungen adligen Frauen lernten auf diese Weise Haushaltsführung und Wirtschaften. Demgegenüber wies die höfische Herrin ihre Zofe in die geltenden Umgangsformen ein, gewährte ihr freie Kost und Logis und sie unterlag einer strengen Aufsichtspflicht, dazu gehörte mitunter, die Zofe vor dem Drängen der Männer zu schützen und sie vor Unüberlegtheiten und Regelbrüchen zu bewahren. Die Zofe war somit das weibliche Äquivalent eines Junkers....
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Zoofes. ZofeZofeDefinition: Vom 17. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts eine in den Diensten einer vornehmen, hochgestellten Dame stehende Person und zwar zuerst nur jene einer adeligen Herrin. An Adelshöfen, unterstand sie der Kammerfrau und stand in Rang und Amt höher als das Kammermädchen. Im Gegensatz zum Kammerfräulein war sie nicht zwingend von adeliger Abstammung, wartete aber wie jenes der Herrin in ihren Privatgemächern auf. Ihr männliches Pendant war der Kammerdiener. Eine Zofe hatte ihrer Herrin bei der Morgentoilette zu helfen und diese beim Auswählen und Anlegen von Schmuck und Kleidern zu beraten. Die Bereitstellung des Gedecks bei Tisch, das Auftragen der Speisen, die Bedienung beim Essen waren typische Zofenaufgaben, ebenso wie das Planen und Organisieren von Feierlichkeiten. Helfen beim Nähen von Kleidungsstücken oder Wandbehängen war selbstverständlich. Oft fungierte die Zofe als Vermittlerin oder Überbringerin von Botschaften und teilweise war ihr auch das Verhandeln mit Händlern und Kaufleuten gestattet. Sie war Gesellschafterin bei Ausritten und auf der Jagd und Begleitung bei Festlichkeiten und auf Reisen. Die jungen adligen Frauen lernten auf diese Weise Haushaltsführung und Wirtschaften. Demgegenüber wies die höfische Herrin ihre Zofe in die geltenden Umgangsformen ein, gewährte ihr freie Kost und Logis und sie unterlag einer strengen Aufsichtspflicht, dazu gehörte mitunter, die Zofe vor dem Drängen der Männer zu schützen und sie vor Unüberlegtheiten und Regelbrüchen zu bewahren. Die Zofe war somit das weibliche Äquivalent eines Junkers....
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ZootechnikerLandwirtschaftlicher Ausbildungsberuf in der DDR. Bis 1985 wurden Zootechniker als Facharbeiter ausg...
Zugeherins. ZugehfrauZugehfrauDefinition: Hauspersonal und Haushaltshilfen für zahlreiche Tätigkeiten (Wäscherinnen, Putzfrauen, Kutscher, Gärtner etc.). Bezeichet den Teil des Personals, der anders als etwa die Dienstboten nicht mit im Haushalt des Arbeitgebers lebte, also „zum Dienst ging“....
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ZugehfrauHauspersonal und Haushaltshilfen für zahlreiche Tätigkeiten (Wäscherinnen, Putzfrauen, Kutscher, ...