Kirchenschweizer

Definition: Türhüter und Aufseher in katholischen Kirchen. Aufgabe der Kirchenschweizer war es beim Gottesdienst und bei besonderen Anlässen im Kirchengebäude mit seiner festlichen Gewandung für Ordnung zu sorgen, bei der Platzsuche zu helfen und sich darum zu kümmern, dass der liturgische Ein- und Auszug sowie der Empfang der Heiligen Kommunion würdevoll und geordnet verlaufen. In der Regel ist der Kirchenschweizer Angestellter einer Kirchengemeinde, Pfarrei oder der Diözese. S. auch SchweizerSchweizerDefinition: Ehemalige Berufsbezeichnung. Schweizer übten außerhalb ihres Landes entsprechend ihren Fähigkeiten bestimmte Berufsarten aus. Schon im Spätmittelhochdeutschen bezeichnet das Wort nicht nur einen Einwohner der Schweiz, sondern auch verschiedene Berufe, für die die Schweizer bekannt waren: Wach- und Schutzdienste - Schweizer waren in fremden Heerdiensten, seit den Burgunderkriegen des 15. Jahrhunderts als Reisläufer, dann vor allem als Schweizertruppen der ehemaligen französischen Könige und an europäischen Fürstenhöfen und die heute noch existierende Schweizergarde des Vatikans, sowie als Leibwächter und als Eingangswachen. Schweizerei - Personen, die Viehzucht und Molkerei nach Schweizerart zu treiben verstanden. Konditoren - In Norddeutschland bezeichnete man früher gelegentlich auch Zuckerbäcker als Schweizer, da sie vielfach aus den französisch-schweizerischen Kantonen oder Graubünden kamen....
Quelle: